Beiträge getagged ‘DIN-Schienenmontage’

Power für alle Fälle – GL10024P

12 Dezember 2018

Eines der wichtigsten Komponenten im Schaltanlagenbau sind zweifelsohne Stromversorgungen. Heutzutage werden bei über 50% aller Schaltanlagen neben der sicheren DC-Niederspannungsversorgungen von Schaltschrank- komponenten zusätzlich auch Lade- / Erhaltungsfunktionen für Stütz- / Starterbatterien gefordert.   Je nach Anlagengröße stößt man bei Kombinationsbetrieb von Schaltschrankversorgung und Batterieladung schnell an die Grenze der verfügbaren Stromstärke, die in der Regel zwischen 10 und 40 Ampere liegt.  Neben ausreichender Stromstärke sind natürlich weitere Forderungen wie leichte und kompakte Bauweise, DIN-Schienenmontage, intelligente Ladefunktion, umfangreiche Einstell- und Diagnosefunktionen und Fernwartung im Zeitalter von Industrie 4.0 gefragt.

Das  GL10024P  der DSL-electronic GmbH übertrifft die Anforderungen bei Weitem. Neben einem Kompaktmaß von nur 233x158x102 mm (BxHxT) und einem Minimalgewicht von 2,8 Kg liefert das hutschienenbasierte Kraftwerk einen Nennausgangsstrom von 100 Ampere (2400 Watt) und einen kurzzeitigen Spitzenstrom von 150 Ampere (3600 Watt). Dabei kann die Ausgangsspannung zwischen 11,5 bis 29 VDC eingestellt werden.  Wer eine höhere Stromstärke oder Ausgangsspannung benötigt, kann bis zu vier  GL10024P  parallel (max. 360 Ampere) oder bis zu vier  GL10024P  seriell (max. 116 VDC) koppeln.  Der universelle Eingangsspannungsbereich von 3x 350-550 VAC bei 47-63 Hz oder 3x 520 bis 750 VDC ermöglicht den weltweiten Einsatz an allen Versorgungsnetzen. Die intelligente Ladefunktion von Blei basierenden Batterien bis zu einer Kapazität von 1000 AH kann entweder im Standardmodus oder im Schnelllade-Modus durchgeführt werden. Im schnellen Auflademodus wird eine leere Batterie in nur 8 Stunden geladen. Sämtliche Einstellungen und Diagnosefunktionen können über die intuitive Menüführung direkt am Gerät oder über das beiliegende USB-Adapterkabel und die Konfigurationssoftware komfortabel am PC durchgeführt werden.

Leistungsfaktor-/CosPhi-Wächter G4CM690V16ATL20

22 März 2016

Der Lastwächter G4CM690V16ATL20 überwacht den Leistungsfaktor/Cosinus Phi in Maschinen und Anlagen. Auf diese Weise detektiert das Gerät die Belastung induktiver und kapazitiver Verbraucher in 1- oder 3-Phasennetzen, bis 16A direkt, darüber mit externem Stromwandler. Dabei sind Spannungen bis von 85 bis 690VAC möglich. Der Leistungsfaktor-Wächter erkennt zuverlässig Keilriemenbrüche, Trockenlauf bei Pumpen, Filterverschmutzungen oder zu hohen Druck in Rohrleitungen. Das Gerät ist darüber hinaus optimal zur Blindleistungsregelung in Kompensationsanlagen geeignet.

Der Leistungsfaktor/Cosinus Phi ändert sich mit der Belastung eines Motors (induktive Last). Deshalb eignet sich diese Messmethode besonders zur Überwachung von 1- und 3-phasigen Asynchronmotoren auf Unterlast und Leerlauf, unabhängig von der Baugröße. Wenn Fehler frühzeitig erkannt werden, können Schäden und Stillstände vermieden werden – die Anlagenverfügbarkeit steigt. Davon profitieren Motoren, Pumpen, Förderanlagen und Maschinen. Neben der Motorüberlastung detektiert der Leistungsfaktor-/Cosinus-Phi-Wächter auch Verschmutzungen, wie Sägerückstände, verstopfte Rohre sowie Filter oder abgenutzte Keilriemen. Der G4CM690V16ATL20 kann darüber hinaus auch abgeschaltete Verbraucher erkennen, wobei eine Wahlmöglichkeit der Relaisstellung besteht.

Der neue Leistungsfaktor-/Cosinus Phi-Wächter kann auch zur Lastüberwachung von kapazitiven Verbrauchern oder induktiv/kapazitiven Verbrauchern als Scheinstromrelais in Kompensationsanlagen verwendet werden.

IOS350 – Sicherer Schutz vor Überstrom und Kurzschluss

16 Februar 2014

Die Echtzeitüberwachung der Wechselstromaufnahme bei Motoren und Generatoren ist eine der zuverlässigsten Lösungen, seine Aggregat-Investitionen zu schützen. Bei einem Kurzschluss kann innerhalb von wenigen Millisekunden eine Abschaltung erfolgen, um Maschinenschäden zu vermeiden.  Das Überstrom- und Kurzschlusszeitrelais  IOS350  der DSL-electronic® GmbH besitzt zwei getrennte Kreise für Überstrom und Kurzschluss. Der Istwert des Wechselstromes wird dabei permanent auf allen drei Leitern (L1, L2, L3)  überwacht. Wird der eingestellte Stromwert (In=0,7 bis 1,3 fach) auf  einer oder mehrerer Phasen überschritten und die eingestellte Verzögerungszeit (tv=1 bis 30 sek) ist abgelaufen, wird das Überstrom-Relais betätigt. Bei Überschreiten des Stromwertes auf das Doppelte oder höher (In=2,0 bis 10 fach) und Ablauf der Kurzschluss-Verzögerungszeit (tv=0,1 bis 3 sek), wird das Kurzschluss-Relais aktiviert. Nach Beendigung eines Über-/Kurzschlussstroms schaltet das System sofort in die Normalstellung zurück, der Zeitkreis wird wieder auf Null gesetzt und die Überwachung startet erneut  Die Geräte beziehen ihren Eigenbedarf aus dem Eingangssignal, so dass keine separate Hilfsspannungsversorgung benötigt wird. Die kundenspezifische Anpassung der Überstrom / Kurzschlusswerte oder der Verzögerungszeiten ist auf Wunsch möglich.

Eine Übersicht aller Überstrom- und Kurzschluss Zeitrelais finden Sie hier.

Batterielade-Netzgerät GL2024 mit 3-Leiterversorgung

9 Februar 2014

Üblicherweise werden in der Industrie 3-Phasen-Wechselstromnetze (Drehstrom) mit einer Spannung von 400 VAC zwischen den einzelnen Phasen zur Stromversorgung eingesetzt. Im Gegensatz zum 1-Phasennetz (Wechselstrom) sorgen Verbraucher, die vom Drehstromnetz gespeist werden, für eine symmetrische Phasenlast in der Verteilung. Der Leitungsquerschnitt kann kleiner dimensioniert werden, die Kosten für die Verkabelung werden reduziert.  In vielen Industriezweigen (Pharma, Petrochemie, etc.) kann die Phasenspannung bis zu 550 VAC betragen.

Neben dem bekannten „großen Bruder“ GL4024 mit 40A@26,6 VDC Output bietet die DSL-electronic® GmbH ab sofort das GL2024-G002 für die 3-Leiterversorgung (340-550 VAC) an. Das Gerät liefert  20A@26,6VDC  am Ausgang.

Eine Übersicht aller Batterielade-und Netzgeräte der GL-Serie finden Sie hier.

Synchronisiergeräte SYFN30 und SYFU50

2 Februar 2014

Synchronisiersysteme sind ein wichtiger Bestandteil in Stromerzeugungs- und Netzersatzanlagen. Sie dienen zur Synchronisation mit dem Netz (Netzparallelbetrieb), bzw. zur Parallelschaltung von mehreren Stromerzeugern (Inselbetrieb). Das  Synchronisier- und Frequenzregelgerät  SYFN30  der  DSL-electronic® GmbH vergleicht die Netz- und Generatorspannung auf Spannungsunterschiede, Frequenzunterschiede und Phasenlage. Erst wenn alle Synchronisierbedingungen erfüllt sind, erfolgt eine Durchschaltung des Synchronisierrelais. Durch zusätzliche logische Verknüpfungen wird verhindert, dass unter ungünstigen Umständen kein ungewollter Synchronimpuls ausgegeben wird. Der dynamische Regelteil generiert aus der Frequenz heraus die  Impulse für die Kontakte „Tiefer“ und „Höher“ zum Nachstellen des Aggregates auf den Sollwert. wobei bei größerem Frequenzabstand eine entsprechend größere Anzahl an Nachstellimpulsen ausgegeben wird.  Bei einem Netzausfall  wird ein interner 50 Hz Quartzgenerator aufgeschaltet, der mit hoher Genauigkeit die 50 Hz Referenzfrequenz für den Inselbetrieb  des Aggregates liefert. Ein  automatischer Rückleistungsschutz komplettiert die Funktionssicherheit.

Das µController basierte Synchronisier, Frequenz- und Spannungsregelgerät  SYFU50  enthält neben den oben beschriebenen Eigenschaften jeweils Wechselkontakte für die „Tief“ und „Hoch“ Verstellung von Frequenz- und  Spannungsregelung  mit denen die Spannung und die Frequenz des Generators vor dem Synchronisieren nachgestellt wird. Für analoge Drehzahl-Einrichtungen ist das System mit einem Analogausgang verfügbar, wobei wahlweise Frequenzdifferenz oder Sollwert ausgegeben werden können.

Das SYFA30 sorgt für die vollautomatische Synchronisation und Frequenznachführung von Asynchron-Generatoren.  Die Spannungseingänge des Systems wurden für eine minimale Generatorspannung von 1-2 VAC ausgelegt, um eine Frequenzerfassung und Frequenzregelung bei Asynchron-Generatoren zu realisieren.  Asynchron-Generatoren besitzen in der Anlaufphase eine sehr geringe Remanenzspannung  die mit „herkömmlichen“  Synchronisiergeräten nicht erfasst werden kann.

Eine Übersicht aller Synchronisiersysteme finden Sie hier.