Alles im richtigen Energiefluss – EFR3000

22 Januar 2016 von AH

Mit dem Einsatz des Energieflussrelais EFR3000 ist endlich Schluss mit ungenutzt erzeugtem Eigenstrom. Das kompakte, kleine Überwachungsrelais EFR3000 überwacht konsequent den Stromfluss zwischen Verbraucher und Stromnetz (EVU). Erzeugt Ihre Eigenstromerzeugungsanlage mehr Strom als aktuell verbraucht wird, ist es meist wirtschaftlicher, den überschüssigen Strom einfach selbst zu verbrauchen. Auch unter schwierigen Bedingungen managt das intelligente EFR3000 besonders flexibel erzeugten Eigenstrom zu Ihren Gunsten.  Verbraucher wie Heizstäbe, Wärmepumpen, Kühlanlagen, usw. werden mit EFR3000 automatisch eingeschaltet, solange überschüssige Energie zur Verfügung steht. Dadurch wird teurer Zukauf von Netzstrom vermieden. EFR3000 steuert den Energiefluss durch Zuschalten von bis zu 3 Verbrauchern, mit vielen möglichen Parametern.

 

Das Energieflussrelais EFR3000 ist ab sofort bei der DSL-electronic GmbH verfügbar.

 

Bereit für das Internet der Dinge mit dem TR800 Web

11 April 2015 von AH

Die Vision des Internet der Dinge (Internet of Things), kurz IoT,  stammt von Kevin Ashton und geht auf das Jahr 1999 zurück. Im IoT-Konzept kommunizieren im Gegensatz zum „normalen“ Internet nicht mehr nur menschliche Teilnehmer, sondern auch Dinge miteinander.  Ein IoT Objekt (Ding) ist eindeutig durch eine Internetadresse (URL) gekennzeichnet, kann über das Internet angesprochen werden und mit angeschlossenen Informationssystemen interagieren.  Die automatische Identifikation von Sensoren und Aktoren mittels RFID, TED oder Barcode wird oft als Grundlage für das Internet der Dinge gesehen.  Seit ein paar Jahren macht der Begriff Industrie 4.0 die Runde. Industrie 4.0 verspricht eine enorme Steigerung der Produktivität, indem die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zum fertigen Produkt mittels verteilter IoT Intelligenz optimiert wird. Das Ziel ist eine verlust- und störungsfreie Fertigung mit minimalen Durchlaufzeiten, optimaler Produktqualität bei minimalen Kosten. Die Revolution hat bereits begonnen.

Das TR800 Web  ist web basierender Datenlogger und Grenzwertrelais in einem Gerät. Das System verfügt über acht analoge Eingänge und vier Relaisausgänge mit Wechslerkontakten. An jeden Eingang lassen sich direkt  Pt 100, Pt 1000, KTY 83/84,  alle gängigen Thermoelemente, normierte Strom- und Spannungssignale (0 bis 4/20 mA , 0 bis 10 V) oder Potentiometer bis 30 kOhm  anschließen. Via galvanisch getrennter Signalkoppler können so Spannungen bis +/-1000 Volt AC/DC, Effektivstrom- und Spannungswerte, Frequenzen und elektrische Leistungsdaten erfasst und verarbeitet werden. Jedes Eingangssignal ist auf bis zu vier Grenzwerte überwachbar. Dabei lassen sich für jedes der vier Ausgangsrelais fast beliebige Kombinationen parametrieren. Außerdem kann das TR800 Web eine E-Mail senden, wenn ein Grenzwert erreicht oder wieder unterschritten wird. Die Messwerte der Eingänge werden protokolliert,  von der eingebauten Echtzeituhr mit einem Zeitstempel versehen und im bis zu 1500 Datensätze fassenden Ringspeicher abgelegt.  Durch den integrierten Webserver (Web-UI) können alle Einstellungen  wie Passwort geschützte Benutzerverwaltung in drei Ebenen,  Konfiguration, Datenerfassung, Datenlogging, Alarm E-Mails, Alarmlogging, grafische Messwertdarstellung und FTP-Upload mittels eines Standard- Browser ohne extra Software vom Rechner aus erfolgen. Die eingebaute Ethernet Schnittstelle unterstützt alle relevanten Softwareprotokolle (HTTP, HTTPS, UDP, MODBUS, BONJOUR, UpNP, SNMP, AJAX). Eine implementierte RS-485 Schnittstelle ermöglicht die lokale Kommunikation mit der zentralen Leitebene (SCADA, SPS, etc.) via Modbus-RTU Protokoll.  Das Weitbereichsnetzteil des  TR800 Web   (24  bis 240 Volt AC/DC) , garantiert den weltweiten Einsatz.  Das Gehäuse mit einer Breite von 8 TE (140 mm) eignet sich zum Verteilereinbau.

 

UFR1001E – Netzanlagenschutz für alle Fälle

11 Februar 2015 von AH

Das Netzanlagenschutzrelais UFR1001E überwacht Spannung und Frequenz in Dreh- und Wechselstromnetzen. Es entspricht den Bedingungen für den zentralen NA-Schutz nach VDE-AR-N 4105 in Eigenerzeugungsanlagen >30 kVA für die Einspeisung ins Niederspannungsnetz sowie der bdew-Richtlinie für die Einspeisung in Mittelspannungsnetz. Beim Einsatz mit Generatoren kann die Auswertung der Rückmeldekontakte für die Zeit einer Abschaltung und während der Synchronisation unterdrückt werden. Das Gerät ist zweikanalig und damit einfehlersicher ausgeführt. Eingangsbeschaltung, Auswertung und Ausgangsrelais sind doppelt vorhanden. Zwei Prozessoren überwachen sich gegenseitig. Mit Rückmeldekontakten wird die Funktion der beiden Ausgangsrelais und der Kuppelschalter überwacht. Bei einem Alarm schalten beide Kanäle ab, die Ursache wird angezeigt und über Transistorausgänge gemeldet. Die Grenzwerte sind voreingestellt gem. AR-N 4105. Bei möglichen Änderungen der Vorgaben können sie einfach verstellt werden. In einem Alarmspeicher, werden die letzten 100 Abschaltursachen sowie Abschaltwert und Zeitpunkt (relativ) abgelegt. Zusätzlich wird aufgezeichnet, wie lange und wie oft das UFR1001E die Einspeisung unterbrochen hat. Damit erhält der Anwender wertvolle Informationen über die Verfügbarkeit der Anlage. Mit einer Test-Taste kann die Schaltzeit der Kuppelschalter ermittelt werden. Mit der Simulationsfunktion wird die Gesamtzeit des NA-Schutzes zusammen mit den Kuppelschaltern gemessen. Mit dem Standby-Eingang kann eine Fernabschaltung realisiert werden z.B. mit einem Rundsteuerempfänger, oder die Anlage in einen Energiesparmodus versetzt werden z.B. mit einer Schaltuhr oder einem Dämmerungsschalter. Selbstverständlich liegen Zertifikate von Bureau Veritas für Niederspannung nach VDE-AR-N 4105 und für Mittelspannung nach bdew-Richtlinie vor. Das  UFR1001E  ist ab Lager verfügbar.

Schnelles Kurzschlussrelais I-S35S-G002 reagiert in 10 ms

25 Januar 2015 von AH

Die Echtzeitüberwachung der Stromaufnahme bei Motoren, Generatoren und Invertern ist eine der zuverlässigsten Lösungen, seine Investitionen zu schützen. Durch kurze Auslösezeiten bei Überstrom oder Kurzschluss werden Maschinenschäden und damit verbundene Stillstandszeiten vermieden.  Das neu entwickelte Kurzschluss-Relais I-S35S-G002 der DSL-electronic® GmbH überwacht den Istwert  des Wechselstromes in  1, 2, und 3-Phasennetzen. Wird der eingestellte Überstrom/Kurzschlussstrom (2-10 fach) auf  einer oder mehrerer Phasen überschritten, erfolgt umgehend die Abschaltung. Nach Beendigung eines Kurzschlussstroms schaltet das System sofort in die Normalstellung zurück. Durch den Verzicht hochintegrierter Schaltkreise kann das System auch in sicherheitsrelevanten Anlagen (z. B. Kraftwerkstechnik) eingesetzt werden. Eine externe 24 VDC Hilfsspannungsversorgung sorgt für die notwendige Systemstabilität.  Das Kurzschluss-Relais ist ab sofort erhältlich.

  

Unterbrechungsfreier Betrieb durch Supercaps

19 Oktober 2014 von AH

Superkondensatoren  füllen traditionell die Lücke zwischen konventionellen Kondensatoren und Batterien. Heute ersetzen Supercaps zunehmend Batterien in Datenspeicherapplikationen, dienen als Batterie-Backup oder überbrücken kurze Stromausfälle. Supercaps haben eine höhere Leistungsdichte mit höherer Spitzenleistung als Batterien, eine kleinere Bauform und eine längere Lebensdauer. Bei elektronischen Schutz- und Überwachungsrelais macht es Sinn, die interne Stromversorgung nach einem Netzausfall mit Supercaps aufrecht zu erhalten. Dabei reicht es aus, dass die Schutzsysteme wenige Sekunden ihren Status beibehalten, damit bei kurzzeitigen Netzunterbrechungen (KU) im Millisekundenbereich die eingestellten Auslöse-Verzögerungszeiten der Ausgangsrelais einen unnötigen Start  des Notstromaggregats verhindern können. Das Prinzip erspart zusätzlichen Kosten- und Installationsaufwand, den eine externe Lösung mittels Netzteil oder Backup-Batterie mit sich bringen würde.

Die DSL-electronic GmbH bietet ab sofort die Implementierung von Supercaps in ihren elektronischen Schutzrelais an.

  

Trennverstärker TVD100 mit höherem Isolationsabstand

20 September 2014 von AH

Diese Modifikation lässt Spielraum für zukünftige Weiterentwicklungen, zum Beispiel die Erhöhung der TVD100 Eingangsspannung  auf +/-1500 Volt!

 

Touchpanel mit Marinezulassung – H4000 HMI Serie

8 September 2014 von AH

Seit längerem haben Touschpanels im industriellen Bereich ihren Stammplatz. Was im rauhen Umfeld von Industrieanlagen Vorteile bringt, sollte auch dem Marinebereich nicht vorenthalten werden.  Allerdings gelten dort, speziell im Offshore-Bereich, wesentlich härtere Vorschriften als bei Landapplikationen, kurzum die Geräte müssen in einem aufwendigen Prüfverfahren Marine tauglich zertifiziert werden. Die Touchscreen-Lösungen der Marine zugelassenen H4000 HMI Serie  von Littelfuse-Selco sind die Lösung für SCADA-Anwendungen wie Motorsteuerungen , Überwachungs-, Leistungsmanagement- und Alarmmonitoring. Die H4000 Panels unterstützen eine breite Palette von Kommunikationsbussen (MODBUS-RTU) und können als Gateway zwischen verschiedenen Bus-Protokollen wie Ethernet und MODBUS herangezogen werden. Die in drei Größen ( 6,5″, 10,4″ und 15,1″) verfügbaren Varianten besitzen einen leicht ablesbaren, hochauflösenden Bildschirm und bieten ein hohes Maß an Details bei Bildern, Diagrammen, Messergebnissen und Alarmen. Pulverbeschichtete schwarze Aluminiumrahmen und Gehäuse in ansprechendem Design schützen das Gerät und verleihen ihm ein zeitloses Erscheinungsbild. Unvorhersehbare Lichtverhältnisse auf See, erschweren häufig eine gute Sicht auf die Bildschirme. Die sonnenlichttauglichen schwarzen EXTER-Bedienfelder erleichtern operative Aufgaben. Ob in dunkelster Nacht oder bei Blendung durch direkte Sonneneinstrahlung, mit den hochauflösenden TFT-Displays hat man unter allen Bedingungen eine optimale Sicht. Spezielle Filter absorbieren störende Lichtreflexe und eine Hintergrundbeleuchtung mit Dimmer sorgt für perfekte Sicht bei Nacht. Die Gehäusefront ist IP66 klassifiziert,  Die Bedientafel wird mit dem benutzerfreundlichen Softwaretool Information Designer konfiguriert.

 

Immer im Einklang mit dem Synchro-Scope SYFLED

1 Juli 2014 von AH

Die vollautomatische Synchronisierung eines netzparallel arbeitenden Generators gehört zu den Standardaufgaben. Für den Synchronisiervorgang müssen die Werte für die Spannung, Frequenz und  Phase zwischen Sammelschiene (Netz) und Generator kontrolliert werden. Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, darf  die Zuschaltung erfolgen.  Um o. g. Parameter zu steuern, misst und berechnet das SYFLED  der DSL-electronic GmbH  die Spannungsdifferenz in %, die Frequenzdifferenz in % und den Phasenwinkel.  Desweiteren wird die Voreilzeit hinzugerechnet, so dass die Kontakte des Leistungsschalters exakt im richtigen Moment schließen (siehe Diagramm unten).  Zusätzlich überwacht das SYFLED die Anzahl der Frequenzänderungen pro Zeiteinheit (ROCOF). Wenn dieser Wert zu groß ist, wird die Synchronisierung nicht freigegeben. Über den Kontakteingang EC*  (siehe Anschlußschema)  kann die Option Deadbusbetrieb / spannungslose Sammelschiene  frei gegeben werden. Dieser Inselbetriebsmodus kommt zum Tragen, wenn die Sammelschienenspannung niedriger ist als die „Deadbus Voltage“. Dabei wird die Generatorfrequenz mit den SYFLED-Regelimpulsen auf  Nominalfrequenz gehalten und anschließend wird ein Synchronisierungsimpuls ausgegeben Dieser Vorgang wird  auch als „Aufschalten auf schwarze Schiene“ bezeichnet.  Das Synchro-Scope SYFLED ist für Fronttafeleinbau (DIN96) konzipiert.  Alle für die Synchronisierung überschrittenen Grenzwerte werden über 33 zusätzliche Leuchtdioden bzw. über die 4-stellige Statusanzeige signalisiert. Der Meßspannungsbereich beträgt 80-620 VAC bei 35-80 Hz. 

 

Intelligente Batterieladesysteme der BLG-Serie

30 April 2014 von AH

Herkömliche Batterieladegeräte für Bleiakkumulatoren arbeiten standardmäßig nach dem Prinzip der I-U-U- Ladekennlinie.  Das Ladegerät beginnt zunächst die entladene Batterie mit Konstantstrom (Constant Current Mode) zu laden bis die Ladeschlussspannung der Batterie erreicht ist. Die Ladung erfolgt nach einer 2-stufigen Ladekennlinie  (Erst Konstantstrom, dann Konstantspannung). Die Geräte der BLG-Serie (BLG2024/BLG3524) arbeiten mit einer 2-stufigen, 3-stufigen oder 8-stufigen Ladekennlinie. Die Auswahl erfolgt durch den Anwender über einen Umschalter am Ladegerät. Der Ladevorgang kann, wenn gewünscht, über einen externen Kontakt gestartet, bzw. gestoppt werden. Zusätzlich stehen dem Anwender potentialefreie Kontakte für Power Fail (Ladegeräteüberwachung) und  Batterie geladen zur Verfügung.  Der Ladezusstand wird über eine mehrfarbige LED am Gerät angezeigt.  Das eigentlich intelligente an den Geräten  ist die 8-stufige Ladekennlinienbetriebsart.  Nach dem Start analisiert das Ladegerät erstmal den Istzustand der Batterie und entscheidet dann an Hand der Daten, ob ein Reanimieren (Impulsladung) oder ein Standardladevorgang notwendig ist. Eine detailierte Funktionsbeschreibung der einzelnen Ladestufen finden Sie  hier .

Echt-Effektivwert Messung von elektrischen Größen

23 Februar 2014 von AH

In allen Industrieanlagen werden elektrische Größen wie Wechselstrom, Wechselspannung und Netzfrequenz zur Überwachung, Steuerung oder Regelung benötigt. Die Genauigkeit der erfassten Messgrößen sind als Stellglieder letztendlich der Garant für einen optimalen Prozessverlauf. Bei einfachen Messumformern wird der Effektivwert über den gleichgerichteten Wechselstrom erfasst und das Ergebnis wird mit dem Faktor 1,1 multipliziert (Effektivwert = quadratischer Mittelwert). Dieser Faktor beschreibt das konstante Verhältnis zwischen dem Mittelwert und dem Effektivwert, allerdings nur bei einer reinen Sinuswelle.  Linearen Lasten, die nur aus Widerständen, Spulen und Kondensatoren bestehen, ziehen immer einen sinusförmigen Strom, so dass es hier keine Probleme mit der Messung gibt. Heutzutage werden jedoch überwiegend nicht lineare Lasten, zum Beispiel Drehzahlgeregelte Motorantriebe, getaktete Stromversorgungen, usw. eingesetzt, die Strom mit verzerrter Signalform ziehen. Dies führt dann unweigerlich zu Fehlmessungen, die bis zu 50% unter dem tatsächlichen Messwert liegen können. Abhilfe schaffen hier Echt-Effektivwert Umformer (True-RMS). Sie arbeiten mit einem elektronischen Messverfahren, dass den tatsächlichen Effektivwert des Wechselstroms,  auch bei verzerrter Signalform, korrekt ausgibt. Der Wechselspannungs Messumformer VMU100 arbeitet nach dem Echt-Effektivwertverfahren.  Der Eingang wandelt Wechselspannung zwischen 0 und 500 VAC  in normierte 10Volt / 20mA  um. Dank der implementierten 3-Weg Potentialtrennung,  kann das Ausgangssignal direkt auf ungeschützte Analogeingänge von  SPSen oder Meßdatenerfassungskarten zur Weiterverarbeitung gelegt werden. Der  AMU150  ist der Pendant für die Wechselstromerfassung und wandelt 0-5 A in normierte 10 Volt / 20mA Signale um. Der dritte Umformer im Trio ist der  FMU100.  Dieser Baustein wandelt die Netzfrequenz (40-70 Hz@15-264 VAC) in normierte 10 Volt / 20mA Signale um.

IOS350 – Sicherer Schutz vor Überstrom und Kurzschluss

16 Februar 2014 von AH

Die Echtzeitüberwachung der Wechselstromaufnahme bei Motoren und Generatoren ist eine der zuverlässigsten Lösungen, seine Aggregat-Investitionen zu schützen. Bei einem Kurzschluss kann innerhalb von wenigen Millisekunden eine Abschaltung erfolgen, um Maschinenschäden zu vermeiden.  Das Überstrom- und Kurzschlusszeitrelais  IOS350  der DSL-electronic® GmbH besitzt zwei getrennte Kreise für Überstrom und Kurzschluss. Der Istwert des Wechselstromes wird dabei permanent auf allen drei Leitern (L1, L2, L3)  überwacht. Wird der eingestellte Stromwert (In=0,7 bis 1,3 fach) auf  einer oder mehrerer Phasen überschritten und die eingestellte Verzögerungszeit (tv=1 bis 30 sek) ist abgelaufen, wird das Überstrom-Relais betätigt. Bei Überschreiten des Stromwertes auf das Doppelte oder höher (In=2,0 bis 10 fach) und Ablauf der Kurzschluss-Verzögerungszeit (tv=0,1 bis 3 sek), wird das Kurzschluss-Relais aktiviert. Nach Beendigung eines Über-/Kurzschlussstroms schaltet das System sofort in die Normalstellung zurück, der Zeitkreis wird wieder auf Null gesetzt und die Überwachung startet erneut  Die Geräte beziehen ihren Eigenbedarf aus dem Eingangssignal, so dass keine separate Hilfsspannungsversorgung benötigt wird. Die kundenspezifische Anpassung der Überstrom / Kurzschlusswerte oder der Verzögerungszeiten ist auf Wunsch möglich.

Eine Übersicht aller Überstrom- und Kurzschluss Zeitrelais finden Sie hier.

Batterielade-Netzgerät GL2024 mit 3-Leiterversorgung

9 Februar 2014 von AH

Üblicherweise werden in der Industrie 3-Phasen-Wechselstromnetze (Drehstrom) mit einer Spannung von 400 VAC zwischen den einzelnen Phasen zur Stromversorgung eingesetzt. Im Gegensatz zum 1-Phasennetz (Wechselstrom) sorgen Verbraucher, die vom Drehstromnetz gespeist werden, für eine symmetrische Phasenlast in der Verteilung. Der Leitungsquerschnitt kann kleiner dimensioniert werden, die Kosten für die Verkabelung werden reduziert.  In vielen Industriezweigen (Pharma, Petrochemie, etc.) kann die Phasenspannung bis zu 550 VAC betragen.

Neben dem bekannten „großen Bruder“ GL4024 mit 40A@26,6 VDC Output bietet die DSL-electronic® GmbH ab sofort das GL2024-G002 für die 3-Leiterversorgung (340-550 VAC) an. Das Gerät liefert  20A@26,6VDC  am Ausgang.

Eine Übersicht aller Batterielade-und Netzgeräte der GL-Serie finden Sie hier.