Archiv für Februar 2015

UFR1001E – Netzanlagenschutz für alle Fälle

11 Februar 2015

Das Netzanlagenschutzrelais UFR1001E überwacht Spannung und Frequenz in Dreh- und Wechselstromnetzen. Es entspricht den Bedingungen für den zentralen NA-Schutz nach VDE-AR-N 4105 in Eigenerzeugungsanlagen >30 kVA für die Einspeisung ins Niederspannungsnetz sowie der bdew-Richtlinie für die Einspeisung in Mittelspannungsnetz. Beim Einsatz mit Generatoren kann die Auswertung der Rückmeldekontakte für die Zeit einer Abschaltung und während der Synchronisation unterdrückt werden. Das Gerät ist zweikanalig und damit einfehlersicher ausgeführt. Eingangsbeschaltung, Auswertung und Ausgangsrelais sind doppelt vorhanden. Zwei Prozessoren überwachen sich gegenseitig. Mit Rückmeldekontakten wird die Funktion der beiden Ausgangsrelais und der Kuppelschalter überwacht. Bei einem Alarm schalten beide Kanäle ab, die Ursache wird angezeigt und über Transistorausgänge gemeldet. Die Grenzwerte sind voreingestellt gem. AR-N 4105. Bei möglichen Änderungen der Vorgaben können sie einfach verstellt werden. In einem Alarmspeicher, werden die letzten 100 Abschaltursachen sowie Abschaltwert und Zeitpunkt (relativ) abgelegt. Zusätzlich wird aufgezeichnet, wie lange und wie oft das UFR1001E die Einspeisung unterbrochen hat. Damit erhält der Anwender wertvolle Informationen über die Verfügbarkeit der Anlage. Mit einer Test-Taste kann die Schaltzeit der Kuppelschalter ermittelt werden. Mit der Simulationsfunktion wird die Gesamtzeit des NA-Schutzes zusammen mit den Kuppelschaltern gemessen. Mit dem Standby-Eingang kann eine Fernabschaltung realisiert werden z.B. mit einem Rundsteuerempfänger, oder die Anlage in einen Energiesparmodus versetzt werden z.B. mit einer Schaltuhr oder einem Dämmerungsschalter. Selbstverständlich liegen Zertifikate von Bureau Veritas für Niederspannung nach VDE-AR-N 4105 und für Mittelspannung nach bdew-Richtlinie vor. Das  UFR1001E  ist ab Lager verfügbar.