Archiv für Juli 2014

Immer im Einklang mit dem Synchro-Scope SYFLED

1 Juli 2014

Die vollautomatische Synchronisierung eines netzparallel arbeitenden Generators gehört zu den Standardaufgaben. Für den Synchronisiervorgang müssen die Werte für die Spannung, Frequenz und  Phase zwischen Sammelschiene (Netz) und Generator kontrolliert werden. Erst wenn alle Bedingungen erfüllt sind, darf  die Zuschaltung erfolgen.  Um o. g. Parameter zu steuern, misst und berechnet das SYFLED  der DSL-electronic GmbH  die Spannungsdifferenz in %, die Frequenzdifferenz in % und den Phasenwinkel.  Desweiteren wird die Voreilzeit hinzugerechnet, so dass die Kontakte des Leistungsschalters exakt im richtigen Moment schließen (siehe Diagramm unten).  Zusätzlich überwacht das SYFLED die Anzahl der Frequenzänderungen pro Zeiteinheit (ROCOF). Wenn dieser Wert zu groß ist, wird die Synchronisierung nicht freigegeben. Über den Kontakteingang EC*  (siehe Anschlußschema)  kann die Option Deadbusbetrieb / spannungslose Sammelschiene  frei gegeben werden. Dieser Inselbetriebsmodus kommt zum Tragen, wenn die Sammelschienenspannung niedriger ist als die „Deadbus Voltage“. Dabei wird die Generatorfrequenz mit den SYFLED-Regelimpulsen auf  Nominalfrequenz gehalten und anschließend wird ein Synchronisierungsimpuls ausgegeben Dieser Vorgang wird  auch als „Aufschalten auf schwarze Schiene“ bezeichnet.  Das Synchro-Scope SYFLED ist für Fronttafeleinbau (DIN96) konzipiert.  Alle für die Synchronisierung überschrittenen Grenzwerte werden über 33 zusätzliche Leuchtdioden bzw. über die 4-stellige Statusanzeige signalisiert. Der Meßspannungsbereich beträgt 80-620 VAC bei 35-80 Hz.